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FSJ bei den eva-Seniorendiensten in Buchen

In den letzten Monaten wurden wir von drei engagierten jungen Leuten unterstützt. David Hasselbach, Simge Yayla und Jens Strebel haben ihr freiwilliges soziales Jahr bei uns absolviert. Was genau ihre Aufgaben waren, welche Tipps und Tricks sie weitergeben möchten und was ihnen dieses Jahr für die Zukunft gebracht hat, haben wir in einem Interview hinterfragt. Die Ergebnisse sind hier zusammengefasst und aufgeführt.

Viel Spaß beim Lesen.

Mein Name ist David Hasselbach und ich bin 18 Jahre alt. Für ein freiwilliges soziales Jahr habe ich mich entschieden, weil ich nach dem Abitur erstmal reisen und arbeiten wollte. Studienbeginn von meinem favorisierten Studiengang ist immer erst im Sommer und deshalb hatte ich ein Jahr Zeit um etwas zu unternehmen. Ich bin in der Tagespflege, dem Rüdt  von Collenberg Haus in Buchen-Hainstadt tätig. Angefangen habe ich am 15. Februar und voraussichtliches Ende meiner Zeit hier ist im August. Mein Aufgabenbereich war breitgefächert. Ich habe in der Küche geholfen, Betreuung von älteren Menschen übernommen, die Morgenrunde begleitet und sogar selbstständig durchgeführt. In der Morgenrunde habe ich mit den älteren Damen und Herren Ballsport und Gedächtnisübungen gemacht. Eigene Ideen durfte ich immer mit einbringen.

Die Zeit hier im Rüdt von Collenberg Haus war ein schönes Erlebnis und viele Begegnungen werden mir in Erinnerung bleiben. Hier trifft man auf Menschen die gerne etwas zurückgeben. Für mein weiteres Leben, für die Zukunft nehme ich viel mit. Ich habe viel über den Umgang mit alten Menschen gelernt, einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen und habe die Dynamik unter Mitarbeitern im Team erfahren. Meinem Nachfolger würde ich den Tipp geben, immer offen zu sein auf die Menschen zuzugehen und neue Erfahrungen zuzulassen.

Für meine Zukunft habe ich Pläne. Ich möchte Gymnasial Lehramt in den Fächer Englisch und Geografie studieren. Durch mein FSJ hat sich meine Entscheidung in den sozialen Bereich zu gehen gefestigt.

David

 

 

 

 

 

 

 

Mein Name ist Simge Yayla und ich bin 18 Jahre alt. Ich habe mein freiwilliges soziales Jahr im Helmuth Galda Haus in Buchen absolviert. Dort war ich 8 Monate tätig. Angefangen habe ich im Oktober 2017 und im Mai 2018 geht meine Arbeitszeit hier zu Ende.

Zu meinen Tätigkeiten zählten die Beschäftigung von Bewohnern, das Essen reichen und kleine Aufgaben in der Küche. Darüber hinaus habe ich die Pflegekräfte in ihrer Arbeit unterstützt. Jeder Tag im Helmuth Galda Haus war etwas Besonderes und sehr individuell. Die Zeit hier ist schnell rumgegangen und ich werde sie in guter Erinnerung behalten. Ich habe vor allem im Umgang mit Menschen mit Demenz dazu gelernt, da ich auf den unteren Wohnbereichen tätig war. Die unteren Wohnbereiche sind beschützte Wohnbereiche, hier können sich Menschen mit Demenz uneingeschränkt und frei bewegen. Außerdem hatte ich ein gutes Team, das mir geholfen hat in der Arbeitswelt anzukommen. Mein Nachfolger muss Ausdauer, Geduld und Motivation mitbringen. Ganz wichtig ist auch, dass man Freude an der Arbeit mit Menschen hat.

Ich werde nach meinem freiwilligen sozialen Jahr eine Ausbildung zur Krankenschwester in Bad Mergentheim beginnen. Die Zeit im Helmuth Galda Haus hat mich in der Entscheidung gefestigt, einen medizinischen/pflegerischen Beruf auszuüben.

Simge

 

 

 

 

 

 

 

Mein Name ist Jens Strebel und ich bin 17 Jahre alt. Ich habe mich für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden, da ich die Zeit bis zu meinem Ausbildungsbeginn überbrücken wollte. Auf die eva-Seniorendienste bin ich durch einen Tipp von meiner Schule, der HWS in Buchen gekommen. Ich war  im Helmuth Galda Haus auf den oberen Wohnbereichen tätig. Gestartet ist  meine Zeit hier am 01.09.17 und ich bleibe vorrausichtlich bis zum 30.08.18. Aufgaben hatte ich viele in meiner Zeit hier. Ich habe mich z.B. um die Küche gekümmert, habe Essen gereicht und Betreuung, sowie Spaziergänge mit  Bewohnern übernommen. Den Pflegkräften bin ich unterstützend zur Seite gestanden. Aus meiner Zeit im Helmuth Galda Haus nehme ich viel mit. Hier lernt man den richtigen Umgang mit Menschen und Respekt vor dem Alter zu haben. Mein Nachfolger braucht Geduld und Spaß im Umgang mit Menschen.

Meine Pläne für die Zukunft sind noch offen. Aber ich möchte im pflegerischen Bereich tätig sein. Mein FSJ hat mich in meiner späteren Berufswahl bestärkt.

Felix

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser Stelle möchten wir, die eva-Seniorendienste, uns herzlich für eure Arbeit und Unterstützung in den individuellen Bereichen bedanken.

Haben Sie Lust bekommen ein FSJ bei uns zu absolvieren?

Dann melden Sie sich bei uns unter der Nummer 06281/562420 oder schreiben sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

10 Jahre Ambulanter Dienst und 5 Jahre Tagespflege - Ein Grund zum Feiern!

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Wann?

Am Samstag, den 22. September 2018 ab 14 Uhr

Wo?

Im Rüdt-von-Collenberg-Haus, Ziegeleistraße 28, 74722 Buchen-Hainstadt

Was wird geboten?
• Feierliche Einstimmung
• Getränke, Kaffee, Kuchen und Herzhaftes
• Musikalische Unterhaltung
• Gewinnspiel
• Einblicke in unsere Arbeit
• Kinderbetreuung


Lassen Sie sich von unserem Haus und dem neuen Klanggarten begeistern!
Wir freuen uns auf Sie!

Teilnahme der eva Seniorendienste an der Jobbörse in Buchen

Am Samstag, den 18.03.2018 fand in der Stadthalle die Buchener Jobbörse statt. Jobbörse
Ziel der Jobbörse ist es, dass Menschen sich über Ausbildungen und Beschäftigungsmöglichkeiten informieren können.
Wir waren an der Jobbörse mit unserem Messestand vertreten. Um 10 Uhr öffnete die Jobbörse. Zunächst war der Besucherstrom noch sehr verhalten. Aber im Laufe des Vormittages und des frühen Nachmittages kamen immer mehr Besucher. Unser Stand war sehr gut besucht. Wir informierten über die Ausbildung in der Altenpflege und die Beschäftigungsmöglichkeiten in den eva Seniorendiensten. Für die Jobbörse haben wir uns erstmals ein Quiz überlegt. Es galt 10 Fragen rund um unsere beiden Häuser zu beantworten. Wer teilnahm bekam einen leckeren Apfel geschenkt. Dies kam bei den Besuchern gut an. So war an unserem Stand fast die ganze Zeit etwas los. Nun sind wir gespannt, ob wir aus den Gesprächen mit den Messebesuchern neue Mitarbeitende gewinnen können.

 

Motivationstheater im Helmuth-Galda-Haus

Josef StierAm 08. März 2018 wurde im Helmuth-Galda-Haus das Motivationstheater „Herzig dement“ von Josef Stier, Tina Stier und Caroline Janßen aufgeführt. Josef Stier besucht die beschützten Wohnbereiche des Hauses schon seit vielen Jahren als Clown Seppelino und geht mit viel Einfühlungsvermögen und Herz auf die einzelnen Bewohner ein. Nachdem er das Theaterstück „Herzig dement“ gemeinsam mit seiner Frau Tina Stier entwickelte und bereits erfolgreich aufgeführt hatte, bot er uns an, dieses Stück auch im Helmuth-Galda-Haus aufzuführen. Gegen 18:30 Uhr versammelten sich zahlreiche Gäste im Festsaal des Hauses. Geschäftsführerin Edith Bertsche begrüßte alle Anwesenden und übergab dann an die Schauspieler/innen des Mobilen Kindertheaters Odenwald. Tina Stier erklärte zu Beginn des Theaters, dass alle drei Schauspieler immer wieder in verschiedene Rollen schlüpfen. Sei es als Angehörige, Bewohner, Pflegerin oder als Tier der Bremer Stadtmusikanten. Hat man sich am Anfang noch darüber gewundert, wurde man schnell in den Bann des Theaterstücks gezogen. Plötzlich fand man sich in den Emotionen des Heimbewohners, der Tochter und auch der Pflegekraft wieder. Von tiefster Verzweiflung, von Traurigkeit über herzliches Lachen durchlebten die Zuschauer alle Gefühlsebenen. Das Krankheitsbild einer Demenz wurde von den Schauspielern aus verschiedenen Perspektiven eindrücklich dargestellt. Gefühlt viel zu schnell verging das 45 Minuten andauernde Theaterstück. Sowohl die Schauspieler als auch die Besucher benötigten daraufhin eine kurze Pause, um Ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen. Im Anschluss daran regte Edith Bertsche zu einer Gesprächsrunde und zum Gedankenaustausch mit fachlicher Unterstützung von Dr. Valentin Hoß an. Die Zuschauer stellten unterschiedliche Fragen und brachten ihre Begeisterung für die Schauspieler und das Theaterstück zum Ausdruck. Die Mitarbeitenden der eva Seniorendienste unter den Gästen lobten die realistische Schauspielkunst, Mimik und Gestik von Josef und Tina Stier sowie Caroline Janßen. Am Ende des gelungen Abends bedankte sich Edith Bertsche mit einem kleinen Präsent bei den Schauspielern und bei Dr. Valentin Hoß und verabschiedete alle Gäste zu einem guten Nachhauseweg. Wohl die meisten Gäste waren sich einig, dass dieser Abend noch lange die Herzen und Gedanken der Anwesenden beschäftigen wird.

Wir sind jetzt auch auf Facebook

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Ein Garten für das Rüdt-von-Collenberg-Haus

IMG 3837In unserer Tagespflege in Buchen-Hainstadt gab es viel zu tun. Hier wurde ein neuer Garten geschaffen. Im Zuge einer Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft von unserer Leitung des ambulanten Dienstes Birgit Röckel, entstand das Gartenkonzept.
Die Natur, der Garten und die Landwirtschaft sind wichtiger Bestandteil der Lebensqualität der älteren Generation. Vor allem in unserem ländlichen Raum gehört Bewegung im Freien und Gartenarbeit zu einem ausgeglichen Leben. Der Garten hilft uns, die Seele zu bewegen und Erinnerungen bei den uns anvertrauten Menschen zu wecken.
Solch ein Aufenthalt im Freien kann viel für einen Menschen tun und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Es werden verschiedene Bereiche angesprochen wie z.B.
• Der soziale Bereich
Hierbei wird die Gemeinschaft gefördert, unsere Gäste können zur Ruhe kommen und Ablenkung finden.
• Der kognitive Bereich
Man kommt ins Gespräch, Reize werden gesetzt und man bleibt in geistiger Bewegung.
• Der motorische Bereich
Aktiviert werden körperliche Bewegungen und die Sinnesorgane. Außerdem wird die Grob- und Feinmotorik trainiert.
• Bereich der Orientierung
Das Zeitgefühl bleibt erhalten, die Jahreszeiten werden erlebt und Erinnerungen an frühere Zeiten werden geweckt.
Musik ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Lebens und der Biografie der Menschen. Deswegen wurde der Garten mit Outdoor-Musikinstrumenten von Percussion Play ausgestattet.
Des Weiteren sollen ein Sitzplatz zum Verweilen, eine Obstwiese, ein Duft- und Naschgarten, ein Brunnen, mehrere Hochbeete ein Gartenhaus und ein Wäscheplatz entstehen. Die verschiedenen Bereiche sind über Rundwege mit vielen Sitzmöglichkeiten zu erreichen.
Die Natur und der Garten verändern sich im Laufe eines Jahres, genauso wie der Mensch im Laufe eines Lebens.
„Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen. Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.“
(Johann Wolfgang Goethe)