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Teilnahme der eva Seniorendienste an der Jobbörse in Buchen

Am Samstag, den 18.03.2018 fand in der Stadthalle die Buchener Jobbörse statt. Jobbörse
Ziel der Jobbörse ist es, dass Menschen sich über Ausbildungen und Beschäftigungsmöglichkeiten informieren können.
Wir waren an der Jobbörse mit unserem Messestand vertreten. Um 10 Uhr öffnete die Jobbörse. Zunächst war der Besucherstrom noch sehr verhalten. Aber im Laufe des Vormittages und des frühen Nachmittages kamen immer mehr Besucher. Unser Stand war sehr gut besucht. Wir informierten über die Ausbildung in der Altenpflege und die Beschäftigungsmöglichkeiten in den eva Seniorendiensten. Für die Jobbörse haben wir uns erstmals ein Quiz überlegt. Es galt 10 Fragen rund um unsere beiden Häuser zu beantworten. Wer teilnahm bekam einen leckeren Apfel geschenkt. Dies kam bei den Besuchern gut an. So war an unserem Stand fast die ganze Zeit etwas los. Nun sind wir gespannt, ob wir aus den Gesprächen mit den Messebesuchern neue Mitarbeitende gewinnen können.

 

Motivationstheater im Helmuth-Galda-Haus

Josef StierAm 08. März 2018 wurde im Helmuth-Galda-Haus das Motivationstheater „Herzig dement“ von Josef Stier, Tina Stier und Caroline Janßen aufgeführt. Josef Stier besucht die beschützten Wohnbereiche des Hauses schon seit vielen Jahren als Clown Seppelino und geht mit viel Einfühlungsvermögen und Herz auf die einzelnen Bewohner ein. Nachdem er das Theaterstück „Herzig dement“ gemeinsam mit seiner Frau Tina Stier entwickelte und bereits erfolgreich aufgeführt hatte, bot er uns an, dieses Stück auch im Helmuth-Galda-Haus aufzuführen. Gegen 18:30 Uhr versammelten sich zahlreiche Gäste im Festsaal des Hauses. Geschäftsführerin Edith Bertsche begrüßte alle Anwesenden und übergab dann an die Schauspieler/innen des Mobilen Kindertheaters Odenwald. Tina Stier erklärte zu Beginn des Theaters, dass alle drei Schauspieler immer wieder in verschiedene Rollen schlüpfen. Sei es als Angehörige, Bewohner, Pflegerin oder als Tier der Bremer Stadtmusikanten. Hat man sich am Anfang noch darüber gewundert, wurde man schnell in den Bann des Theaterstücks gezogen. Plötzlich fand man sich in den Emotionen des Heimbewohners, der Tochter und auch der Pflegekraft wieder. Von tiefster Verzweiflung, von Traurigkeit über herzliches Lachen durchlebten die Zuschauer alle Gefühlsebenen. Das Krankheitsbild einer Demenz wurde von den Schauspielern aus verschiedenen Perspektiven eindrücklich dargestellt. Gefühlt viel zu schnell verging das 45 Minuten andauernde Theaterstück. Sowohl die Schauspieler als auch die Besucher benötigten daraufhin eine kurze Pause, um Ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen. Im Anschluss daran regte Edith Bertsche zu einer Gesprächsrunde und zum Gedankenaustausch mit fachlicher Unterstützung von Dr. Valentin Hoß an. Die Zuschauer stellten unterschiedliche Fragen und brachten ihre Begeisterung für die Schauspieler und das Theaterstück zum Ausdruck. Die Mitarbeitenden der eva Seniorendienste unter den Gästen lobten die realistische Schauspielkunst, Mimik und Gestik von Josef und Tina Stier sowie Caroline Janßen. Am Ende des gelungen Abends bedankte sich Edith Bertsche mit einem kleinen Präsent bei den Schauspielern und bei Dr. Valentin Hoß und verabschiedete alle Gäste zu einem guten Nachhauseweg. Wohl die meisten Gäste waren sich einig, dass dieser Abend noch lange die Herzen und Gedanken der Anwesenden beschäftigen wird.

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Menschenwürdiges Altern ermöglichen

jubilaeum galda hausSeit einem Jahrzehnt werden alte und vor allem dementiell erkrankte Menschen im Helmuth-Galda-Haus sowie ambulant durch die eva-Seniorendienste begleitet und betreut.

Aus diesem Anlass fand am Sonntag ein Festakt statt. Nachdem das Bläserensemble der Joseph-Martin-Kraus-Musikschule die feierliche Stunde eingeleitet hatte, begrüßte Johannes Stasing, Aufsichtsratsvorsitzender, die Anwesenden. Er erinnerte an die Anfänge der Einrichtung: Durch die Besuche des Gradmann-Hauses in Stuttgart-Kaltental und den Kontakt zur Evangelischen Gesellschaft (eva) Stuttgart wurden die Grundsteine für das Helmuth-Galda-Haus gelegt. Die Institution in Stuttgart diente in ihrer einzigartigen, fortschrittlichen und menschennahen Art als Grundlage für den Bau in Buchen.

Ein Garten für das Rüdt-von-Collenberg-Haus

IMG 3837In unserer Tagespflege in Buchen-Hainstadt gab es viel zu tun. Hier wurde ein neuer Garten geschaffen. Im Zuge einer Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft von unserer Leitung des ambulanten Dienstes Birgit Röckel, entstand das Gartenkonzept.
Die Natur, der Garten und die Landwirtschaft sind wichtiger Bestandteil der Lebensqualität der älteren Generation. Vor allem in unserem ländlichen Raum gehört Bewegung im Freien und Gartenarbeit zu einem ausgeglichen Leben. Der Garten hilft uns, die Seele zu bewegen und Erinnerungen bei den uns anvertrauten Menschen zu wecken.
Solch ein Aufenthalt im Freien kann viel für einen Menschen tun und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Es werden verschiedene Bereiche angesprochen wie z.B.
• Der soziale Bereich
Hierbei wird die Gemeinschaft gefördert, unsere Gäste können zur Ruhe kommen und Ablenkung finden.
• Der kognitive Bereich
Man kommt ins Gespräch, Reize werden gesetzt und man bleibt in geistiger Bewegung.
• Der motorische Bereich
Aktiviert werden körperliche Bewegungen und die Sinnesorgane. Außerdem wird die Grob- und Feinmotorik trainiert.
• Bereich der Orientierung
Das Zeitgefühl bleibt erhalten, die Jahreszeiten werden erlebt und Erinnerungen an frühere Zeiten werden geweckt.
Musik ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Lebens und der Biografie der Menschen. Deswegen wurde der Garten mit Outdoor-Musikinstrumenten von Percussion Play ausgestattet.
Des Weiteren sollen ein Sitzplatz zum Verweilen, eine Obstwiese, ein Duft- und Naschgarten, ein Brunnen, mehrere Hochbeete ein Gartenhaus und ein Wäscheplatz entstehen. Die verschiedenen Bereiche sind über Rundwege mit vielen Sitzmöglichkeiten zu erreichen.
Die Natur und der Garten verändern sich im Laufe eines Jahres, genauso wie der Mensch im Laufe eines Lebens.
„Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen. Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.“
(Johann Wolfgang Goethe)

 

Unser Gartenprojekt für die Tagespflege

unser gartenIm November 2013 wurde die Tagespflege der eva Seniorendienste gGmbH in Buchen-Hainstadt eröffnet. In hellen und lichtdurchfluteten Räumen wurde ein Ort der Begegnung und des Wohnfühlens geschaffen in dem die Tagespflegegäste angenehme Stunden verbringen können. Was noch fehlt ist ein Garten. Eine große Fläche steht zur Verfügung.

Der Aufenthalt in der Natur, im Freien ist ein wichtiger Baustein um die körperliche und geistige Vitalität zu erhalten. Dies möchten wir unseren Gästen ermöglichen. Damit der Garten Gestalt annehmen kann und uns dies aus eigenen finanziellen Mitteln alleine nicht möglich ist suchen wir hierfür Unterstützer und Förderer.

Tag der offenen Tür im Rüdt-von-Collenberg-Haus

tag der offenen tuer 01Viele Gäste bei den eva Seniorendiensten: Am Sonntag, 21. Mai 2017 kamen zahlreiche Gäste in das Rüdt-von-Collenberg-Haus der eva Seniorendienste. Mit einem Glas Sekt wurden die Besucher von den Mitarbeitenden der Tagespflege und des Ambulanten Dienstes begrüßt.

Die Einrichtung hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen. Herr Bürgermeister Burger eröffnete den Nachmittag und betonte die Wichtigkeit dieses Angebotes, vor allem vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft. Die Besucher informierten sich an den Bildtafeln, Broschüren und Prospekten. Auch das große Feld der Beschäftigungsangebote wurde präsentiert. Besonderes Interesse fand das Gartenprojekt, welches anhand eines großen Planes dargestellt war.